Berlin - Die Spitzenkandidatin der Grünen für die Wahl zum Abgeordnetenhaus, Bettina Jarasch, steht in der Kritik. Laut Medienberichten wurde Jarasch auf dem Grünen-Parteitag von Landesparteichef Werner Graf gefragt, was sie als Kind gern geworden wäre. Jarasch antwortete demnach mit „Indianerhäuptling.“ Für diese Wortwahl wurde sie kritisiert, denn viele Angehörige indigener Stämme empfinden den Begriff „Indianer“ als problematisch oder sogar als kränkend.

Tagesspiegel-Redakteur Julius Betschka, berichtete als erster über den Vorfall auf Twitter. Viele Nutzer störten sich allerdings an der Kritik. Ein Twitter-Nutzer sprach gar von „Gehirnwäsche“.

Mittlerweile hat sich Jarasch entschuldigt. Sie sprach von „unreflektierten Kindheitserinnerungen“.