Polizei (Symbolbild)
Foto: imago images/Marc Gruber

HamburgEin wohl nur aus Spaß angekündigter Amoklauf könnte für einen Hamburger Jugendlichen ernste Konsequenzen haben. Der damals 13-Jährige hatte eine solche Tat am 5. Juni per Handy in einer Schule im Hamburger Stadtteil Mümmelmannsberg angekündigt. Die Polizei hatte das Schulgebäude daraufhin evakuiert und Straßen abgesperrt. Auch ein Hubschrauber war im Einsatz. Als der Anrufer ermittelt werden konnte, war laut Polizei schnell klar, dass es keine Bedrohungslage gab. Der Einsatz wurde abgebrochen. 

Am Dienstag dann das teure Ende: „Wir sind gesetzlich verpflichtet, die Kosten des Einsatzes zu erheben, und haben dem Verursacher des Einsatzes eine Gebührenrechnung über 45.000 Euro übermittelt“, twitterte die Polizei.

Da der Jugendliche wegen seines Alters nicht strafmündig ist, hat er laut Polizei allerdings keine strafrechtlichen Konsequenzen zu befürchten.