Berlin - Herbert Diess, CEO von Volkswagen, hat zehn klimapolitische Punkte getwittert, die die künftige Bundesregierung in seinem Sinne bei ihren Verhandlungen berücksichtigen könne. Dass „klimapolitische Reformen und die Modernisierung und Digitalisierung weit oben auf der Agenda stehen“, sei eine gute Basis für Koalitionsverhandlungen, so Diess. Bei Volkswagen habe man sich dahingehend Gedanken gemacht – und das kam dabei raus: 

Auf der Wunschliste steht ganz oben, dass der CO2-Preis von 65€ pro Tonne schon 2024 eingeführt und der Kohleausstieg deutlich vorgezogen werden soll. Zudem ist Diess für einen stärkeren Ausbau von erneuerbaren Energien und für die Gewinnung von grünem Wasserstoff.

Auch hält es der VW-CEO für ein „Muss“, dass Fahrräder, E-Bikes und elektrifizierte Carsharing-Dienste in Städten mehr gefördert werden, um sie „lebensfähig“ zu machen. Last but not least: Er plädiert für ein flächendeckendes 5G-Netz, denn: „Autonomes Fahren ist unsere Zukunft.“

Die Meinungen der Twitter-Community zum politischen Vorstoß des VW-CEOs sind gespalten. Die einen begrüßen seine Ideen und jubeln, Diess habe „die Zeichen der Zeit erkannt“.

Ein anderer User hingegen fragt: „Wie dreist kann man sein?“