Herford - Im Kreis Herford ist offenbar eine junge Frau im Zusammenhang mit einer Astrazeneca-Impfung gestorben. Die 32-Jährige starb laut einem Bericht des WDR im März wenige Tage nach der Impfung mit dem Corona-Vakzin des Herstellers Astrazeneca. Das Institut für Rechtsmedizin in Münster habe nun den Verdacht bestätigt, dass tatsächlich eine Verbindung zwischen der Impfung und dem Tod der jungen Frau besteht. Sie starb laut WDR-Bericht an einer Gerinnungsstörung, die mit einer Einblutung ins Gehirn einherging.

Erste Obduktion brachte kein klares Ergebnis

Die Untersuchung der Todesursache stellte die Experten offenbar vor Herausforderungen. Nach einer ersten Obduktion habe nicht sicher festgestanden, woran die Frau gestorben war. Das Institut für Immunologie und Transfusionsmedizin der Universität Greifswald führte laut Bericht weitere Untersuchungen durch. Das Ergebnis: Die Immunreaktion führte letztlich zum Tod.

Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt seit dem 1. April, dass nur Menschen ab 60 Jahre den Corona-Impfstoff von Astrazeneca bekommen sollten.