Einen Tag nach dem gesicherten Verbleib in der Fußball-Bundesliga hat Hertha BSC eine weitere Personalie geklärt. Wie der Verein am Dienstagabend im Kurznachrichtendienst Twitter bekanntgab, haben sich die Berliner endgültig von ihrem ehemaligen Sport-Geschäftsführer Michael Preetz getrennt. Der Vertrag mit dem 54-Jährigen sei aufgelöst worden. Kurz zuvor hatte Werner Gegenbauer offiziell seinen Rücktritt als Präsident von Hertha BSC bekanntgegeben.

„Die Vertragsparteien haben ihre Zusammenarbeit im besten wechselseitigen Einvernehmen beendet“, schrieb der Verein zur Vertragsauflösung von Pretz. Hertha hatte sich am 24. Januar 2021 von Preetz und dem damaligen Trainer Bruno Labbadia getrennt.

Ebenfalls am Dienstagabend folgte Klarheit zu den Gerüchten über einen Rücktritt von Vereinspräsident Werner Gegenbauer. „Ich habe heute gegenüber dem Präsidium meinen Rücktritt als Präsident von Hertha BSC erklärt“, heißt es in einer Erklärung Gegenbauers auf der Webseite des Fußballvereins. „Ich möchte ausdrücklich klarstellen, dass die momentanen Unstimmigkeiten mit unserem Investor bei meiner Entscheidung keine Rolle gespielt haben. Diese Auseinandersetzung ist nie eine persönliche gewesen. Es ist eine Kontroverse zwischen Hertha BSC und der Tennor Holding“, betont Gegenbauer.

Auch Finanzchef Ingo Schiller verlässt nach dem in der Relegation geschafften Klassenerhalt den Fußball-Bundesligisten Hertha BSC. Wie der Klub mitteilte, wird der Vertrag mit dem 56-Jährigen zum 31. Oktober aufgelöst.