Am 20. April kommt es am Berliner Nachthimmel zu einem besonderen Spektakel. Mit dem bloßen Auge können Astronomie-Interessierte das Himmelsschauspiel sehen. Wie Der Standard berichtet, bilden in den frühen Morgenstunden die vier Planeten Jupiter, Venus, Mars und Saturn eine beinahe perfekt gerade Linie über dem Horizont.

Schon seit Ende März lassen sich Saturn, Mars und Venus zusammen am Himmel sehen. Mitte April ist schließlich auch der Gasriese Jupiter zu ihnen gestoßen. Weil er aber recht nahe am Horizont steht, ist der Jupiter mit dem bloßen Auge etwas schwerer zu erspähen. Als unsichtbarer fünfter Gast tritt ab dem 28. April auch Merkur auf den Plan. Doch für das menschliche Auge ist er quasi unsichtbar, denn er steht der Sonne zu nahe.

Eigentliche Planetenparade folgt am 24. Juni

Am 24. Juni werden sich von der Erde aus betrachtet alle übrigen Planeten des Sonnensystems in einer Himmelsregion versammeln. Ein Spektakel, das erst wieder 2040 eintreten wird. Doch nur Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn können Betrachter dann mit dem bloßen Auge erkennen. Wer auch die lichtschwachen, weiter entfernten Eisriesen Neptun und Uranus sehen will, sollte ein Fernglas griffbereit halten.