Berlin - Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist auf mehr als 200 angestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Montagmorgen unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter mitteilte, erhöhte sich der Wert auf 201,1. Das ist der höchste Wert seit Beginn der Pandemie.

Am 22.12.2020 lag der Wert bei 197,6. Damit wurde jetzt der bisherige Rekordwert eingestellt. Am Vortag hatte die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei 191,5 gelegen, vor einer Woche bei 154,8. Der Wert gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen an.

Den jüngsten Angaben des RKI zufolge wurden binnen 24 Stunden 15.513 Coronavirus-Neuinfektionen sowie 33 neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus verzeichnet. Die Gesamtzahl der registrierten Infektionsfälle in Deutschland seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 4.782.546, die Gesamtzahl der verzeichneten Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion auf 96.558.

RKI: Berliner Corona-Inzidenz bei 194,5

Anders als bundesweit hat die Corona-Inzidenz in Berlin den Wert von 200 noch nicht überschritten. Nach Angaben des RKI vom Montag steckten sich in den vergangenen sieben Tagen 194,5 von 100.000 Menschen in der Stadt mit dem Virus an. Das ist deutlich mehr als am Montag vor einer Woche, als ein Wert von 140,2 genannt wurde.

Über dem bundesweiten Wert von 201,1 am Montag liegen unter den zwölf Berliner Bezirken Reinickendorf, Spandau, Mitte und Neukölln. Seit Ausbruch der Pandemie haben sich in Berlin nach den amtlichen Zahlen 231.264 Menschen angesteckt. 3735 starben demnach im Zusammenhang mit einer Infektion.