Berlin - Die Sieben-Tage-Inzidenz in Berlin ist weiter gestiegen und hat das Bundesniveau inzwischen überholt: In der Hauptstadt liegt der Wert bei 263,4 – deutschlandweit bei 249,1. Das teilte das Robert Koch-Institut (RKI) am Donnerstagmorgen mit. Den Berliner Gesundheitsämtern sind 2874 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet worden, zudem wurden sieben weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 registriert. 

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen im Bund hat erstmals seit Beginn der Pandemie die Schwelle von 50.000 überschritten. Wie das RKI unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 50.196 neue Infektionen mit dem Coronavirus registriert. Zudem wurden 235 neue Todesfälle gemeldet.

Inzidenz seit Ende Oktober wieder im dreistelligen Bereich

Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen an. Der bis zum 7. November 2021 geltende Höchststand war am 22. Dezember 2020 mit 197,6 erreicht worden. Damals waren allerdings kaum Menschen in Deutschland geimpft.

In den Monaten danach sank die Inzidenz und fiel am 14. Mai 2021 unter hundert; am 23. Oktober lag der Wert dann erstmals wieder im dreistelligen Bereich und klettert seither beständig nach oben.

Die Gesamtzahl der registrierten Infektionsfälle in Deutschland seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 4.894.250, die Gesamtzahl der verzeichneten Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion auf 97.198.