Berlin - Uli Hoeneß hat erneut die Menschen kritisiert, die sich nicht gegen das Coronavirus impfen lassen möchten. „Ich glaube, man muss diese Leute konsequent ausgrenzen, weil es ziemlich rücksichtslos ist, sich nicht impfen zu lassen“, sagte der Ehrenpräsident des FC Bayern München der Wochenzeitung Die Zeit.

Der langjährige Vorstand und Präsident des Fußball-Bundesligisten berichtete weiter von einer Schafkopfrunde, die er abgebrochen habe, weil ein Mitspieler ungeimpft gewesen sei. „Ich kann ziemlich militant werden, wenn jemand sich nicht impfen lässt“, sagte Hoeneß.

Auch mit dem ungeimpften Bayern-Profi Joshua Kimmich habe er über das Thema viele Gespräche geführt. „Das war schwer, weil er in einer bestimmten Richtung beeinflusst wurde“, meinte Hoeneß, der an diesem Mittwoch 70 Jahre alt wird.

Der Impfstatus des Fußballspielers Kimmich war zuletzt Bestandteil hitziger Diskussionen. Kimmich hatte angegeben, sich nicht impfen lassen zu wollen – es folgten Zahlreiche Aufrufe zur Impfung auch von Seiten der Politik. Schließlich erkrankte Kimmich selbst an Corona und fiel wegen Lungenbeschwerden bis zum Ende letzten Jahres aus. Daraufhin verkündete er öffentlich, sich nun doch impfen lassen zu wollen