Erstmals seit den Höchstständen der vergangenen Tage sind die Spritpreise wieder deutlich gesunken. Diesel gab binnen eines Tages um 4,2 Cent pro Liter nach, Super E10 verbilligte sich um 3,3 Cent. Wie der ADAC am Donnerstag mitteilte, lag der bundesweite Tagesdurchschnittspreis für Diesel am Mittwoch bei 2,25 Euro pro Liter. Bei Super E10 waren es 2,159 Euro. Auch am Donnerstag gab es dem Verkehrsclub zufolge Anzeichen für einen weiteren, wenn auch langsameren Rückgang.

Im Vergleich zum Stand vor Beginn des Ukraine-Kriegs ist Diesel damit noch knapp 59 Cent pro Liter teurer, E10 knapp 41 Cent, während der zwischenzeitlich stark gestiegene Rohölpreis wieder nahe an seinem Vorkriegswert liegt.

Der ADAC schätzt die Spritpreise als zu hoch ein. „Natürlich gibt es momentan durch den Krieg eine Sondersituation – aber in den Preisen an der Tankstelle ist derzeit noch viel Luft nach unten“, sagte Kraftstoffmarkt-Experte Jürgen Albrecht. „Der aktuelle Rückgang muss weitergehen. Autofahrer können dies durch ihr Fahr- und Tankverhalten unterstützen.“