Berlin - In dem Modellprojekt „Housing First Berlin“ haben die Partner bereits rund 70 Wohnungen für Obdachlose gefunden. Aus Sicht der Organisatoren und der Sozialverwaltung ist das Projekt so erfolgreich, dass es weitergeführt werden soll. „Housing First ist geeignet, um Obdachlosigkeit zu beenden. Unsere Verwaltung will die Mittel dafür ab 2022 auf 1,3 Millionen Euro pro Jahr verdoppeln“, sagte Sprecher Stefan Strauß. Ende September läuft das Modellprojekt nach drei Jahren aus.

Wie die Zukunft aussieht, hängt vom Willen der Berliner Abgeordneten ab – im September stehen Wahlen an. Danach wird über den Haushalt für 2022/23 entschieden. „Wir sind optimistisch, dass es weitergeht“, sagte Wohnraumkoordinator Sebastian Böwe vom Verein „Neue Chance“, der mit der Berliner Stadtmission zusammenarbeitet.