MünchenMehrere hundert Künstler haben wegen coronabedingter Existenzangst bei einer Kundgebung mehr Hilfen von der Politik verlangt. 

Unter dem Motto „Aufstehen für die Kultur“ versammelten sie sich am Sonnabend in ihrer Not bei der Demonstration im Museumsviertel von München. Die Polizei zählte gut 400 Teilnehmer. Ähnliche Kundgebungen waren in Hamburg und Berlin geplant.

Unterstützt wurde die Münchner Demonstration unter anderem vom früheren Kulturstaatsminister Julian Nida-Rümelin (SPD) und dem früheren bayerischen Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch (FDP).

Die Corona-Krise hat viele freischaffende Künstler in akute Existenznot gestürzt, da es für Musiker und Schauspieler nur noch sehr begrenzt Auftrittsmöglichkeiten gibt. Darauf hat beispielsweise die Band Die Ärzte in einem Interview in den Tagesthemen aufmerksam gemacht. Auch im Gespräch der Band mit der Berliner Zeitung ging es um das Thema.