Impfpass-Fälschung: Jugendlicher angeblich bei Madame Tussauds in Berlin geimpft

Immer wieder stößt die Polizei auf Impfpassfälscher. Manche haben besonders merkwürdige Ausreden.

Eine Familie mit gefälschten Impfpässen ging der Bundespolizei ins Netz. (Symbolbild)
Eine Familie mit gefälschten Impfpässen ging der Bundespolizei ins Netz. (Symbolbild)dpa/Patrick Pleul

München - Im Wachsfigurenkabinett von Madame Tussauds in Berlin will ein 17-Jähriger aus Schwaben seine Corona-Impfungen erhalten haben. Die Bundespolizei am Flughafen München fiel allerdings nicht auf die Ausrede des aus Istanbul mit seiner Familie eingereisten Jugendlichen rein, wie die Ermittler am Mittwoch mitteilten. Sie erstatteten gegen den 17-Jährigen, aber auch gegen seine 19 Jahre alte Schwester und den 49-jährigen Vater Anzeigen wegen Urkundenfälschung.

Denn auch Vater und Schwester hatten gefälschte Impfpässe dabei. Der Vater gab zwar an, die Familie sei im Impfzentrum Berlin-Tegel geimpft worden - aber auch das ließ sich trotz vorhandener Impfpässe wegen nicht vorhandener Chargennummern als Lüge entlarven.