Berlin - Der Berliner Senat erwägt, Impfungen auch von Betriebsärzten durchführen zu lassen. Dies geht aus einem Bericht des Tagesspiegel hervor. In einer Antwort von Gesundheitsstaatssekretär Martin Matz auf die Anfrage der Abgeordneten Catherina Pieroth (Grüne) heißt es: Wenn „ausreichende Mengen an Impfstoff zur Verfügung stehen“, wolle man diesen neben Praxen auch Betriebsärzten zur Verfügung stellen.

Zunächst soll jedoch neben den 140 Modellpraxen in weiteren 90 Arztpraxen geimpft werden. Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) hatte im März erklärt, dass in Berlin mittelfristig bis zu 3000 Praxen für Anti-Corona-Impfungen bereitstünden, heißt es in dem Bericht. Kurz darauf hatte die KV sogar von 4500 Praxen gesprochen. Berlin ist zu 105,2 Prozent mit Hausärzten versorgt.