Berlin - Der Berliner Senat hat vor etwa einer Woche die Impfpriorisierung für den Corona-Impfstoff von Astrazeneca aufgehoben. Das bedeutet: Jeder, der noch nicht geimpft ist, kann sich diesen Impfstoff in Arztpraxen verabreichen lassen. Besondere Voraussetzungen muss der Impfling im Grunde nicht erfüllen. Vor der Impfung wird man aufgeklärt, denn das britisch-schwedische Vakzin ist nicht unumstritten. Nicht zuletzt, weil in seltenen Fällen nach einer Astrazeneca-Impfung Sinusvenenthrombosen aufgetreten sind.

Die Kassenärztliche Vereinigung in Berlin (KVB) hat jetzt eine Liste veröffentlicht (Stand: 28. April), auf der etwa 50 Praxen stehen, in denen Berliner den Impfstoff gespritzt bekommen können (Hier geht es zum Link). Die Liste erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Die Arztpraxen waren und sind nicht verpflichtet anzugeben, ob sie Astrazeneca spritzen.