Die Ostsee in Mecklenburg-Vorpommern.
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SchwerinEine Frau hat sich beim Baden in der Ostsee mit Vibrionen infiziert und ist ins Krankenhaus eingeliefert worden. Das berichtet der NDR unter Berufung auf das Gesundheitsamt. Die Frau werde im Landkreis Vorpommern-Rügen behandelt, im Uni-Klinikum Greifswald gebe es zwei weitere Verdachtsfälle. Ein generelles Badeverbot werde im Kreis Vorpommern-Rügen aber nicht ausgesprochen, sagte der Leiter der Gesundheitsamtes Jörg Heusler dem Sender.

Vibrionen vermehren sich vor allem bei Wassertemperaturen um 20 Grad. In seltenen Fällen verursachten sie schwere Infektionen. Typische Symptome sind Rötungen, Schwellungen und Blasenbildung auf der Haut verbunden mit Fieber, Schüttelfrost, Erbrechen, Durchfall bis hin zum Schock. Gefährdet sind laut dem Landesamt für Gesundheit und Soziales in Rostock vor allem Ältere, Menschen mit chronischen Grundleiden oder einer Immunschwäche. Wer zur Risikogruppe gehöre und Hautverletzungen habe, solle den Kontakt mit Meer- oder Brackwasser meiden.