„Indianertöterin“: Amber Heard erholt sich auf Mallorca von Johnny Depp

Nach dem Skandalprozess gegen Johnny Depp erholt sich die US-Schauspielerin auf Mallorca. Ihr Tarnname soll eine Stichelei gegen den Verflossenen sein.

US-Schauspielerin Amber Heard.
US-Schauspielerin Amber Heard.Imago/Images

Während in den USA bereits ein Spielfilm über die Aufsehen erregende Promi-Fehde der US-Schauspieler und ehemaligen Eheleute Amber Heard und Johnny Depp gedreht wurde, erholt sich erstere aktuell auf Mallorca von dem monatelangen Medienrummel um ihr Beziehungs-Chaos. Dabei verwendet die 36-Jährige während ihres Urlaubs auf der Sonneninsel nach Angaben der Mallorca-Zeitung einen Tarnnamen – der ausgerechnet eine Anspielung auf ihren verhassten Ex-Mann sein soll.

Heard, die es sich derzeit mit Partnerin Bianca Butti und Tochter Oonagh Paige an den mallorquinischen Sandstränden gut gehen lässt, soll demnach unter dem Namen Martha Jane Cannary reisen. Diese ist besser bekannt als Wild-West-Legende „Calamity Jane“ (Katastrophen-Jane) und machte sich Ende des 19. Jahrhundert als raubeinige und trinksüchtige Revolverheldin einen Namen. Später trat sie auch als Reiterin in Buffalo Bills Wildwest-Show auf – wo sie sich den Beinamen „Indianertöterin“ zulegte.

Fiese Anspielung auf Ex-Lover Johnny Depp?

Tatsächlich könnte gerade dieser Spitzname die Schauspielerin zum Annehmen ihrer Tarnidentität bewegt haben. So hatte ausgerechnet Heards ehemaliger Weggefährte und Prozessgegner Johnny Depp mehrfach in Interviews betont, dass er wohl zu einem Teil von amerikanischen Ureinwohnern abstamme. Depps Ururgroßmutter soll demnach Cherokee- oder Creek-Indianerin gewesen sein.

Böses Blut zwischen dem einstigen Liebespaar gab es bereits seit Jahren. Von April bis Juni hatten viele Millionen Menschen schließlich den Prozess um eine Verleumdungsklage gegen Heard mitverfolgt. Sie hatte Depp zuvor öffentlich vorgeworfen, während ihrer gemeinsamen Ehe gewalttätig gewesen zu sein – und habe damit der Karriere ihres Verflossenen geschadet. Das Ergebnis: Die „Aquaman“-Darstellerin muss ihrem angeblich übergriffigen Ex-Mann über 10 Millionen US-Dollar Schmerzensgeld zahlen.

Für Heard scheint der aktuelle Mallorca-Rückzug lediglich eine Pause zu sein, denn auch nach Prozessende reißt die Medienaufmerksamkeit für das verfeindete Promi-Paar nicht ab. So läuft seit dem 30. September die im Eilverfahren gedrehte Low-Budget-Produktion „Hot Take: The Depp/Heard Trial“ in einigen US-Kinos.