In Indien jagt ein Temperaturrekord den nächsten: An mehreren Orten zeigte das Thermometer am Freitag mehr als 45 Grad Celsius.

Seit März hat die Bevölkerung mit dem Extremwetter zu dieser Jahreszeit zu kämpfen. Laut dem Leiter des Wetterdienstes, Mrutyunjay Mohapatra, haben Nordwest- und Zentralindien den heißesten April seit Beginn der Wetteraufzeichnungen vor 122 Jahren erlebt. Zwar sind derart hohe Temperaturen in Indien keine Seltenheit - die aktuellen Marken werden normalerweise aber erst im Mai und Juni erreicht.

Hitze soll etwas abflauen

Den Angaben des nationalen Wetterdienstes zufolge soll es allerdings in den meisten Regionen um drei bis vier Grad kühler werden.

Wie örtliche Medien berichten, gibt es auch Probleme mit der Stromversorgung in mehreren Bundesstaaten - Grund hierfür soll ein erhöhter Stromverbrauch sein, der zu Kohleknappheit geführt haben soll. Zeitweise kam deshalb es in vielen Regionen zu Stromausfällen und Wasserknappheit.