Grenzkontrolle an der deutsch-österreichischen Grenze Mitte August
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BerlinAngesichts steigender Coronavirus-Fallzahlen in Deutschlands Nachbarländern schließt das Bundesinnenministerium erneute Grenzkontrollen nicht aus – möchte sie aber vermeiden. 

Man beobachte in angrenzenden Ländern teils eine „sehr starke Steigerung“ der Fälle, sagte ein Sprecher. Dies fließe ein in Überlegungen bezüglich zu treffender Regelungen.„Wir versuchen, mit diesen Maßnahmen das Notwendige sicherzustellen, ohne über andere Maßnahmen an den Grenzen nachdenken zu müssen“, sagte er weiter.

Zu Beginn der Pandemie hatten die Bundesrepublik und andere europäische Länder vorübergehend Kontrollen und andere Beschränkungen an den Binnengrenzen eingeführt. Dadurch war es mitunter zu langen Staus gekommen, der Warenverkehr war stellenweise unterbrochen.

Auch Arbeitnehmer hatten Probleme. Eigentlich gibt es im Schengenraum, dem 26 europäische Länder angehören, keine stationären Grenzkontrollen. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) betonte seither mehrfach, dass er erneute Grenzkontrollen zu Nachbarländern vermeiden wolle.