BerlinBerlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) hat an die Menschen appelliert, auch an Silvester die Kontakte zu minimieren. „Das Infektionsrisiko ist einfach zu groß“, sagte er am Montagabend in der rbb-„Abendschau“. Die Intensivstationen seien voll, „wir müssen die Krankenhäuser entlasten“.

In der Hauptstadt gilt – wie an anderen Orten auch – ein Verkaufsverbot von Feuerwerkskörpern. Auch das Zünden von Böllern bleibt vielerorts verboten. Der Senat veröffentliche vergangene Woche eine Liste mit 56 Orten, an denen das der Fall sein wird.

Sie würden vielleicht nicht jeden illegalen Böller verhindern können. „Aber die Polizei ist mit 2600 Polizistinnen und Polizisten unterwegs“, sagte Geisel in der Sendung. Sie würden unter anderem dafür sorgen, dass illegale Versammlungen unterbunden würden.

„Natürlich kann die Polizei in dieser Riesenstadt nicht überall sein. Aber da, wo sie ist, wird sie das Recht durchsetzen“, sagte Geisel. Die Feuerwehr will sich für die Silvesternacht in gleicher Weise wie in den Vorjahren auf einen Ausnahmezustand vorbereiten.

Nach Geisels Angaben wurden in den vergangenen Jahren an Silvester auch vermehrt Schreckschusspistolen eingesetzt. Dort gebe es eine „unsichere Rechtslage“, sagte der Innensenator. Er habe bei der letzten Innenministerkonferenz deswegen eine Initiative gestartet, um den Umgang mit Schreckschusswaffen restriktiver zu handhaben.