Auf der Internetplattform Instagram wurde eine neue Kampgane gegen Bodyshaming gestartet. (AP Photo/Damian Dovarganes, File)

BerlinMit einer neuen Kampagne bei Instagram wehren sich Plus-Size-Models aus Deutschland und der Welt gegen Diskriminierung und Bodyshaming. Ins Leben gerufen wurde die Kampagne unter dem Hashtag „#RESPECTMYSIZE“ von den beiden Plus-Size-Bloggerinnen Jules Schönwild aus Hamburg und der Influencerin Verena aus München. Innerhalb weniger Stunden beteiligten sich tausende Frauen an der Kampagne und luden Fotos von sich mit provokanten Worten wie „hässlich“, „wertlos“ oder „fett“ hoch.

Anlass für die neue Aktion ist die Aussage einer Hotelbesitzerin aus Cuxhaven, die keine übergewichtigen Gäste beherbergen möchte. „Als ich vor knapp 2 Wochen das Interview der Hotelbesitzerin las, wurde ich wütend. Wütend über ihre Ignoranz und den Mut, solche Diskriminierungen öffentlich zu äußern. Es hat mir bewusst gemacht, wie alltäglich und ungeahndet solche Bemerkungen sind“, schreibt Jules Schönwild in einem Instagram-Post vom Sonntag.

Auch die Fashion- und Beautybloggerin Brittney Johnston aus Frankfurt am Main ist Teil der neuen Bewegung. Sie veröffentlichte am Sonntag auf ihrem Instagram-Profil zwei Fotos, auf denen sie in eng anliegender schwarzer Unterwäsche posiert. Auf ihre Beine hat sie sich die Worte „Ich bin nicht hässlich“ geschrieben.