Investor plaudert aus: Tesla-Management ist offenbar verschwunden

Leo Koguan, der sich selbst als Musk-Fan bezeichnete, fällt derzeit mit kritischen Aussagen zum Elektroautohersteller auf.

Tesla-Werk in Grünheide bei Berlin
Tesla-Werk in Grünheide bei Berlindpa/Patrick Pleul

Tesla-Chef Elon Musk hat nach seiner Übernahme des Kurznachrichtendienstes Twitter mit einigen Herausforderungen zu kämpfen. Das bisherige Scheitern seines Abo-Modells Twitter Blue und die Unzufriedenheit seiner neuen Twitter-Angestellten zählen dazu. Nun tut sich bei Musks Elektroautohersteller Tesla offenbar ein neuer Brandherd auf.

Milliardär und Musk-Fan Leo Koguan investierte viel Geld in Tesla-Aktien, wie der Spiegel berichtete. Doch nun wirbt Koguan, der sich selbst als Musk-„Fanboy“ bezeichnete, für ein Aktienrückkaufprogramm. Zudem kritisiert er die Tesla-Führung öffentlich auf Twitter. Das Management sei „MIA“ (bedeutet: Missing in Action, und wird bei der US-Army für im Einsatz verschollene Soldaten verwendet). 

Zuletzt sah es für die Tesla-Aktien nicht gut aus. Innerhalb dieses Jahres verlor der E-Autobauer rund 500 Milliarden Dollar an Firmenwert.

Zudem gibt es Berichte, dass Elon Musk den Chefsessel bei Tesla räumen will. Bei einem Gerichtsprozess in den USA sagte James Murdoch, Mitglied des Verwaltungsrats, dass Musk in den vergangenen Monaten einen möglichen Nachfolger als Vorstandsvorsitzenden ausgesucht haben soll. 


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