In Berlin sinkt die Corona-Inzidenz weiter, bleibt aber insgesamt auf hohem Niveau. Das Robert Koch-Institut (RKI) und der Senat meldeten am Mittwoch einen Wert von 1564,9. Am Dienstag lagen die Zahlen noch bei 1640,4. Die zwölf Bezirke meldeten 12.302 registrierte neue Ansteckungen in der Hauptstadt. Das Bundesland liegt dennoch über dem bundesweiten Wert von 1450,8. Die Zahl gibt an, wie viele Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen gemeldet wurden.

Sieben weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 kamen in Berlin hinzu. Damit sind seit Beginn der Pandemie 4147 Menschen an oder mit dem Virus gestorben.

Ab Samstag treten in Berlin neue Corona-Regeln in Kraft. Die Hauptstadt erhöht die Personenobergrenzen für Großveranstaltungen. In geschlossenen Räumen sind unter 2G-plus-Bedinungungen bis zu 4000 Gäste erlaubt. Wenn 2000 bis 4000 Personen kommen, darf die Kapazitätsgrenze von 30 Prozent nicht überschritten werden.

Alte Försterei und Olympiastadion mit 10.000 Zuschauern

Fußball-Fans von Hertha BSC und Union Berlin dürfen sich schon ab Samstag auf ein halbwegs volles Stadion freuen. Bei Großveranstaltungen im Freien sind unter 2G-plus-Bedingungen 10.000 Menschen erlaubt. Bei Veranstaltungen im Freien zwischen 2000 und 10.000 Personen darf die Kapazitätsgrenze der Veranstaltungsstätte  von 50 Prozent nicht überschritten werden.  Das heißt: Schon beim nächsten Heimspiel des 1. FC Union am Sonntag gegen Borussia Dortmund dürften 10.000 Personen in das Stadion an der Alten Försterei.

Eine weitere Neuerung gibt es für den Einzelhandel: In Geschäften des Einzelhandels bis 200 Quadratmeter (vorher bis 100 Quadratmeter) muss der 2G-Nachweis unverzüglich nach Betreten und nicht bereits am Eingang kontrolliert werden (mit dpa).