Italien scheint den Höhepunkt der Omikron-Welle erreicht zu haben. Der Chef des Corona-Krisenstabs, Francesco Paolo Figliuolo, gab am Montag einen Rückgang der Fallzahlen durch die hochansteckende Virusvariante bekannt. „Es gibt gute Nachrichten“, sagte der General vor Journalisten in Mailand. „Es scheint, als hätten wir den Höhepunkt der Omikron-Kurve erreicht, und es geht bergab.“

In den vergangenen Tagen seien in der norditalienischen Region Lombardei mehr Menschen aus dem Krankenhaus entlassen als neu aufgenommen worden. „Das verheißt Gutes“, fügte Figliuolo hinzu.

Die Lombardei hatte einen großen Teil der fast 144.000 Corona-Toten des Landes verzeichnet. Italien war Anfang 2020 das erste schwer von der Corona-Pandemie betroffene Land in Europa. Die Regierung geht mit strikten Maßnahmen wie einer Impfpflicht für über 50-Jährige gegen das Coronavirus vor. Am Sonntag meldete Italien 138.860 Neuinfektionen und 227 Todesfälle.