Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sagt, die Maskenpflicht verteidige die Freiheit. 
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BerlinNach Ansicht von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn schützt die Pflicht zum Tragen von Atemschutzmasken die Freiheit der Bevölkerung. In Richtung der Maskengegner sagte Spahn im „Morning Briefing“-Podcast von Gabor Steingart: „Freiheit kommt nie unendlich und ohne die Freiheit der anderen. Und hier geht es ja darum, die anderen im Geschäft, in der U-Bahn, in der Gastronomie, deren Freiheit zu schützen, nämlich deren körperliche Unversehrtheit.“ 

Ihn nerve „das Maske-Tragen auch manchmal, aber es ist doch im Vergleich zu allen anderen Dingen, die wir erlebt haben im März, April ein echt milderes Mittel“, sagte der CDU-Politiker weiter. Es sei nach seiner Ansicht aber besser, mit Maske in bestimmten Situationen Dinge möglich zu machen, als sie irgendwann gar nicht mehr möglich machen zu können. Das betreffe etwa die Besuche von Restaurants oder auch Einkäufe.

Die Frage, ob jemand krank werde, habe nach seinen Worten auch etwas mit Freiheit und Nicht-Freiheit zu tun. Es gehe hierbei um eine Abwägung. „Und hier war die Entscheidung: Um die Freiheit der anderen zu schützen, gibt es an bestimmten Stellen Masken.“