Seit sieben Jahren ist Jürgen Klopp schon für die Reds verantwortlich, so eine Show wie am Sonnabendabend in Wembley hatte er aber bislang selten von seiner Mannschaft gesehen. „Die erste Halbzeit war eine der besten, die wir je gespielt haben“, sagte der Teammanager des FC Liverpool nach dem 3:2 (3:0) im Halbfinale des FA Cups beim großen Rivalen Manchester City.

„Wir haben alles richtig gemacht, wir haben in den richtigen Momenten getroffen – wir waren herausragend. Ich habe jede Sekunde genossen“, sagte Klopp. Der Ex-Leipziger Ibrahima Konaté (9.) und Sadio Mané (18./45.) hatten die Gäste in Richtung Finale geschossen, City kam nur noch durch Jack Grealish (47.) und Bernardo Silva (90.+1) heran.

Das „Quadruple-Gerede“ wollte Klopp jedoch nicht hören, auch wenn die Chancen auf die Titel in der Meisterschaft, der Champions League und im Pokal steigen. Den League Cup hat Liverpool bereits gewonnen.

„Der Einzug in dieses Finale macht das Quadruple noch schwieriger“, sagte Klopp: „Ich glaube nicht, dass wir vor dem letzten Spieltag eine volle Woche frei haben. Aber wir haben die stärkste Mannschaft der Welt geschlagen – und das ist ein ganz besonderer Moment.“

Für den 54-Jährigen ist es das erste Endspiel im ältesten Fußball-Wettbewerb der Welt, für die Reds das 15. Am 14. Mai spielt Liverpool im Finale gegen den Sieger des Duells zwischen dem FC Chelsea und Außenseiter Crystal Palace, die am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) ebenfalls in Wembley aufeinandertreffen.