Berlin - Weil er als Rudertrainer in einem Verein und an einer Schule ihm anvertraute Jugendliche missbraucht haben soll, muss sich ein 38-Jähriger ab Dienstag (9.15 Uhr) vor dem Berliner Landgericht verantworten. Über Jahre hinweg soll er junge Ruderer dazu gebracht haben, ihm intime Fotos und Videos zu schicken. 

Bei mutmaßlichen Taten zwischen 2015 und 2020 habe er laut Ermittlungen vorgetäuscht, die Aufnahmen für ein angebliches Forschungsprojekt zum Thema Medienkonsum und Sexualität zu verwenden. Die Anklage lautet unter anderem auf sexuellen Missbrauch von Schutzbefohlenen und Verschaffen jugendpornografischer Schriften. 14 Prozesstage bis Anfang Dezember sind bislang terminiert.