Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD).
Foto: dpa/Bernd von Jutrczenka

BerlinBerlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalyci (SPD) will von der nächsten Legislaturperiode an nicht mehr dem Berliner Abgeordnetenhauses oder dem Senat angehören. „In mir ist schon lange der persönliche Entschluss gereift, kein Mandat mehr im Abgeordnetenhaus anzustreben und auch für eine etwaige weitere Aufgabe als Senatorin nicht mehr zur Verfügung zu stehen“, sagte die 53-Jährige der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag.

Zuvor hatte der „Tagesspiegel“ berichtet, Kalaycis Ortsverband Friedenau habe die Senatorin für die kommende Wahl im September 2021 nicht mehr als Kandidatin für das Abgeordnetenhaus nominiert. Zu den Gründen ihres Entschlusses sagte Kalayci zunächst nichts. „Es geht jetzt weniger um mich als darum, mich mit ganzer Kraft in den Dienst der Gesundheits-, Pflege- und Gleichstellungspolitik zu stellen, insbesondere, um weiter an der Eindämmung der Pandemie zu arbeiten.“ Fragen zu ihrer Zukunft ließ sie unbeantwortet.

Kalayci war 2001 für ihren Wahlkreis Friedenau erstmals ins Berliner Abgeordnetenhaus eingezogen. Zwischen 2011 und 2016 war sie Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen. In der darauffolgenden Legislaturperiode übernahm sie die Verantwortung für die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung. Mehrere Jahre lang war Kalayci stellvertretende Fraktionsvorsitzende ihrer Partei sowie finanzpolitische Sprecherin.