Lauterbach entzückt: Erstaunliche Erkenntnis zu neuem Biontech-Booster

Der neue Booster von Biontech gegen das Coronavirus hat womöglich bislang ungeahnte Qualitäten. Lauterbach rät auf Twitter zur schnellstmöglichen Impfung.

Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) in einer Talkshow.
Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) in einer Talkshow.imago

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat in einem Tweet auf eine hoffnungsvolle Erkenntnis zu den neuen Corona-Boostern des Unternehmens Biontech hingewiesen.

Lauterbach beruft sich darin auf Daten von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der privaten Emory University in den USA. Demnach könnte die Booster-Impfung auch gegen zukünftige Varianten des Coronavirus wirken.

Lauterbach schreibt in seinem Post: „Diese Daten deuten an, dass der derzeit in Deutschland eingesetzte bivalente Booster auch gegen die zu erwartenden neuen Varianten ganz gut wirken könnte.“ Bivalente Impfstoffe schützen den Patienten gleich vor mehreren Varianten. Das ist bei den Booster-Vakzinen, die aktuell in Deutschland eingesetzt werden, der Fall. Sie richten sich sowohl gegen das ursprüngliche Corona-Virus als auch gegen die Omikron-Variante.

Dass die Booster-Impfung von Biontech nun auch gegen künftige, noch zu entstehende Mutationen wirken könnte, sei „ein Grund mehr, die Boosterimpfung jetzt, am besten kombiniert mit Grippeimpfung, zu erledigen“, empfiehlt der Gesundheitsminister.

Keine Entwarnung – selbst mit vierter Impfung

Die ursprünglichen Impfstoffe gegen das Coronavirus waren monovalente Vakzine. Sie richteten sich also nur gegen eine bestimmte Variante. So waren die ersten Impfstoffe, beispielsweise von Biontech, auf das Ursprungsvirus ausgerichtet.

Doch Entwarnung kann noch nicht gegeben werden. Denn wie (stark) sich der Erreger in Zukunft verändert, kann nicht vorhergesagt werden. Die neuen Daten weisen aber darauf hin, dass die Wahrscheinlichkeit, dass der Corona-Impfstoff von Biontech auch gegen zukünftige Varianten wirkt, relativ hoch sei.