Berlin - Der SPD-Politiker und Gesundheitsexperte Karl Lauterbach schlägt Alarm. In der Nacht zu Dienstag teilte Lauterbach mit, dass die britische Mutation des Corona-Virus „Grund zur Sorge“ gebe. Dabei bezieht Lauterbach sich auf eine Analyse der britischen Nervtag-Gruppe. Er fordert in diesem Zusammenhang einen Inzidenzwert von 25. Der derzeitige Lockdown dürfe zudem „nicht zu früh“ beendet werden.

„Diese Analyse NERVTAG Gruppe in UK, welche COV-2 Variante untersucht, legt sehr nahe, dass Mutation deutlich ansteckender ist, kaum mehr anders zu erklären, leider Grund zur Sorge“, schreibt Lauterbach bei Twitter. Es gelte: „Je später Variante bei uns einschlägt, desto besser“. Die neue „Variante ist bei uns sicher schon angekommen. Kommt zu 100 Prozent“.

Daher müsse nun „mehr Genomsequenzierung laufen“. Lauterbach weiter: „Die 2. Welle muss konsequent beendet werden. Zielwert sollte bei 25 lnzidenz liegen. Der R-Wert wird mit der neuen Variante höher liegen bei gleichen Maßnahmen“.

Der SPD-Politiker wählt anschließend klare Worte und schreibt: „Es wird darauf ankommen, Lockdown nicht zu früh zu beenden. Wenn wir rasch wieder in Inzidenz-Wachstum kommen, weil Rückfall, wird die neue Variante wahrscheinlich ein sehr großes Problem werden. Jetzt können wir noch einmal die Kontrolle gewinnen. Das sollte Strategie sein“.

Zugleich weist Lauterbach mit einem Verweis auf die New York Times daraufhin, dass „Impfungen von ⁦BioNTechGroup ⁩ und ⁦Modernatx ⁩ gegen Mutationen wirken werden“. Die Impfungen können nach Lauterbachs Überzeugung „in Zukunft auch auf andere Varianten angepasst werden“. Sein Urteil: „Impfung ist die Langzeitstrategie“.