Berlin - Der SPD-Politiker und Medizinprofessor Karl Lauterbach hat die Nachricht begrüßt, dass der Verfassungsschutz Teile der „Querdenken“-Bewegung überwacht. Auf Twitter schrieb der Mediziner: „Querdenker versuchen, die größte medizinische Katastrophe nach (dem) 2. Weltkrieg zu nutzen, um Demokratie zu destabilisieren. Nichts könnte schäbiger sein.“

Am Mittwoch hat der Bundesverfassungsschutz seinen Entschluss damit begründet, dass Verbindungen zu Reichsbürgern und Selbstverwaltern sowie Rechtsextremisten in Kauf genommen oder gesucht würden. Anmelder und Organisatoren von Demonstrationen – vor allem Protagonisten der „Querdenken“-Bewegung – zeigten „zum Teil deutlich, dass ihre Agenda über die reine Mobilisierung zu Protesten gegen die staatlichen Corona-Schutzmaßnahmen hinausgeht“, hieß es in der Begründung.

Lauterbach wurde schon mit Astrazeneca gegen Corona geimpft

Der Epidemiologe Karl Lauterbach gilt als einer der schärfsten Mahner in der Corona-Pandemie. Auf Twitter veröffentlicht er regelmäßig Studien zum Virus und zum Corona-Impfstoff. Vor einigen Wochen wurde er schon mit Astrazeneca geimpft.