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BerlinDie Flugbegleiter der Lufthansa haben in einer Urabstimmung der Kabinengewerkschaft Ufo mit 87,9 Prozent dem Krisen-Tarifvertrag zugestimmt, wie Ufo-Geschäftsführer Nicoley Baublies mitteilte. Auf die rund 22.000 Flugbegleiter kommen nun Nullrunden, zusätzliche Teilzeit und ausgesetzte Versorgungsleistungen zu. Dafür gibt es einen Beschäftigungsschutz bis Mitte 2024. Ohne die Vereinbarung hätten 2600 Stellen bei den Kabinen-Crews der Kerngesellschaft Lufthansa gestrichen werden müssen.

Wichtige Details zur genauen Ausgestaltung sind allerdings noch offen. Baublies verlangte vom Unternehmen zügige Gespräche und konkrete Vorschläge. Der Ufo-Vorstand hat sich daher zusätzlich ein Mitgliedervotum geben lassen, auch zu einem späteren Zeitpunkt zu Arbeitskampfmaßnahmen greifen zu können. Lufthansa kann den Vertrag mit einer Frist von zwei Wochen kündigen, wenn sich die wirtschaftlichen Bedingungen dramatisch verschlechtern sollten. (dpa, AFP)