Der Berliner Bezirk Neukölln will die Hasenheide klimagerecht umgestalten. Wie der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) berichtete, erhält der Bezirk dafür fünf Millionen Euro vom Bund. Der Bezirk stellte seine Pläne am Dienstagabend den Bürgern vor.

Nun müssten die Grundlagen dafür geschaffen werden, dass die Hasenheide nicht zur Wüste werde, sagte Bezirksbürgermeister Martin Hikel (SPD) bei der Informationsveranstaltung. Man wolle vermeiden, dass man in vier, fünf Jahren großflächig kranke Bäume fällen müsse. Die Maientage fanden im diesen Jahr zum letzten Mal in der Hasenheide statt, der Stress für die Natur sei zu groß geworden.

Keine illegalen Partys mehr in der Hasenheide

Im Herbst soll der Umbau starten und bis Ende nächsten Jahres fertig sein. Dabei soll auch Regenwasser von Dachflächen umliegender Häuser genutzt oder von asphaltierten Wegen umgeleitet werden, sodass die Vegetation davon profitiert. Zudem sollen Bäume und Pflanzen gesetzt werden, die besser mit der Trockenheit klarkommen.

Außerdem sollen die Besucher des Parks nicht mehr in jedem Bereich des Parks picknicken oder Fußball spielen. Auch gegen illegale Partys will der Bezirk vorgehen. Die Trampelpfade sollen zurück gebaut und wie Wiesen seltener gemäht werden. Auch Hecken und Büsche sollen gepflanzt werden, um den Zugang zum Park an einigen Stellen zu versperren.

Anwohner und Anwohnerinnen waren zuvor befragt worden, was sie sich für ihren Park wünschen. Viele hatten dabei angegeben, dass sie sich mehr ruhige Rückzugsorte wünschen, mit Schatten im Sommer unter Bäumen.