BerlinDer Streit um die Erfolgsfilme „Keinohrhasen“ und „Zweiohrküken“ von und mit Til Schweiger geht in die nächste Runde. In erster Instanz hat das Landgericht Berlin der Drehbuchautorin der beiden Filme Recht gegeben. Sie will sich laut Gericht zunächst „Auskunft über die Verwertungserträge“ der Filme erstreiten. Der Klage wurde am Dienstag stattgegeben, teilte das Gericht mit. 

In einem zweiten Schritt will die Drehbuchautorin dann gegebenenfalls „eine angemessene Beteiligung“ an den Erlösen der Filme erstreiten. Nach Medienberichten fühlt sich die Frau mit der erhaltenen Gage nicht angemessen entlohnt.

Ob ihr eine mögliche weitere Beteiligung tatsächlich zusteht, wurde durch das heutige Verfahren aber „noch nicht entschieden“, teilte das Gericht weiter mit. Dieser Punkt müsse „im weiteren Verfahren geklärt werden“.

Das Urteil von Dienstag ist noch nicht rechtskräftig. Offen ist, ob Til Schweiger in Berufung geht.