Berlin - Die Kitas in der Hauptstadt sollen ihren Notbetrieb im Corona-Lockdown einschränken.  Demnach sollen nur noch diejenigen Familien ihre Kinder in die Kita schicken dürfen, in denen mindestens ein Elternteil in einem sogenannten systemrelevanten Beruf arbeitet. Hinzu kommen Kinder von Alleinerziehenden und Kinder in sozial schwierigen Situationen. Das bestätigte eine Sprecherin von Senatorin Scheeres (SPD) der Berliner Zeitung. 

Mit der neuen Regelung, die es während des ersten Lockdowns zur Eindämmung der Corona-Pandemie schon gab, tritt der Senat im Hinblick auf die Kinderbetreuung etwas auf die Bremse. Denn die Berliner Kitas gelten im Lockdown als gut besucht.

Am Mittwochabend wurde die Liste mit den systemrelevanten Berufen online veröffentlicht. 

Die Liste der systemrelevanten Berufe für Berlin

  • Beschäftigte der Energie- und Wasserversorgung
  • Beschäftigte in der Lebensmittelversorgung und des Lebensmittelhandels
  • Beschäftigte der Informationstechnik und Telekomunikation
  • Beschäftigte in der medzinischen Versorgung
  • Beschäftige der Arzneimittelproduktion
  • Mitarbeiter in Pflege, Laboren und in der Hygiene
  • Mitarbeiter von Forschung und Entwicklung in der Medizin
  • Mitarbeiter in der frühkindlichen Bildung
  • Mitarbeiter in Lehre und Forschung (Universitäten)
  • Bankangestellte, die die Versorgung aufrechterhalten
  • Mitarbeiter von Versicherungen und Versorgungskassen 
  • Mitarbeiter der Luftfahrt, Binnenschifffahrt, Schienenverkehr, Straßenverkehr, Logistik
  • Mitarbeiter  von Brief-, Paket-, Express- und Kurierdiensten
  • Mitarbeiter von Medienunternehmen (Journalisten)
  • Mitarbeiter der Abfallwirtschaft
  • Mitarbeiter der Exekutive (z. B. Polizei), Legislative (Parlament), Judikative (Vollzug) 
  • Mitarbeiter von Handwerkernotdiensten oder Beratungsstellen

Diese Angaben sind ohne Gewähr. Die vollständige Liste ist am Donnerstag an die Kitaträger in Berlin gegangen und ist auch online auf der Seite der Berliner Bildungsverwaltung zu finden.