Krefeld - Der umstrittene Impfstoff von Astrazeneca wird offenbar in der Stadt Krefeld seit Dienstag an Beschäftigte aus Kitas und Grundschulen verimpft. Dies geht aus einem Bericht der Welt hervor. Demnach haben die örtlichen Behörden das Vorgehen mit dem Düsseldorfer Landesgesundheitsministerium abgestimmt. Der Krefelder Stadtdirektor für Bildung, Sport und Jugend, Michael Schön, sagte der Zeitung, es habe am vergangenen Freitag die Meldung gegeben, dass es eine „relativ hohe Zahl an überschüssigen Dosen“ gebe. Dass die Schulen geöffnet werden, sei der richtige Schritt, so Schön. Es müsse aber auch das Personal zügig geimpft werden. 

Man habe daher schnell gehandelt und sei an die örtlichen Kitas und Grundschulen herangetreten. Die neue Impfpriorisierung sei im Interesse des Ministeriums, heißt es. Denn am 8. März beginnt Nordrhein-Westfalen damit, Erzieher, Lehrkräfte und Polizisten zu impfen.