Die Grundlagen für den Wiederaufbau der Ukraine sollen bereits Anfang Juli in der Schweiz gelegt werden. Die Schweizer Regierung lädt am 4. und 5. Juli zur Ukraine-Wiederaufbaukonferenz nach Lugano im Kanton Tessin ein.

Erwartet würden Vertreterinnen und Vertreter aus 40 Ländern sowie von 20 UN- und anderen Organisationen und aus der Zivilgesellschaft und Privatwirtschaft. Die Konferenz sei ein Schweizer Beitrag zur Stabilität Europas und der Welt, sagte Präsident Ignazio Cassis am Montag.

Konferenz soll mit einer „Lugano-Deklaration“ zu Ende gehen

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj habe als Teilnehmer zugesagt, so das Schweizer Außenministerium. Allerdings ist es möglich, dass er sich per Zoom zuschaltet.

Bei der zweitägigen Konferenz sollen Prioritäten, Methoden und Prinzipien für den Wiederaufbau definiert werden. Es nehme auf jeden Fall die Europäische Union teil, die OECD und die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung. Mehrere Regierungschefs und Außenminister hätten auch zugesagt, hieß es. Die Konferenz soll mit einer „Lugano-Deklaration“ zu Ende gehen. Es gehe nicht um Geldspenden, betonte die Schweizer Regierung, es handele sich nicht um eine Geberkonferenz.