Berlin - Die Abiturientinnen und Abiturienten in Deutschland sollen ihre Prüfungen in diesem Jahr trotz Corona-Pandemie ablegen. Die Kultusministerinnen und Kultusminister lassen die Abschlussprüfungen im Schuljahr 2020/2021 durchführen, wie die Kultusministerkonferenz (KMK) nach einer Mitteilung vom Donnerstag beschlossen hat.

Die Kultusminister hoben hervor, dass die anstehenden Abschlussprüfungen dieses Schuljahres im Fokus stehen. Sie zeigten sich dabei überzeugt, dass die Schülerinnen und Schüler sich trotz der Pandemie gut auf die Prüfungen vorbereiten konnten. Schulen und Bildungsverwaltung hätten zudem dafür gesorgt, „alle notwendigen Vorbereitungen zu treffen, um die Abschlussprüfungen nach den geltenden Hygiene- und Abstandsregelungen zu ermöglichen“.

Berlins Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) hatte zuvor bereits geäußert, an den geplanten Abiturprüfungen festhalten zu wollen. Die Abiturjahrgänge dürfen ab Montag komplett zurück in die Schulen.

Auch Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) hatte bekräftigt, dass die Abiturprüfungen in Brandenburg wie geplant am 21. April in den Schulen starten sollen. „Ich kann ganz deutlich sagen: Das Abitur wird stattfinden, es wird kein Notabitur sein. Es wird ein anspruchsvolles Abitur sein, das vergleichbar ist“, sagte Ernst, die auch Präsidentin der Kultusministerkonferenz ist, am Mittwoch dem Inforadio des RBB.