865 Kilo-Kürbis gewinnt Wettbewerb in Brandenburg

Beim diesjährigen Wettbewerb in Klaistow gingen zahlreche Züchter aus mehreren Bundesländern an den Start. Sieger wurde Andreas Baumert aus Görlitz.

Kalebassen werden am Rande der 19. Berlin-Brandenburgischen Kürbisausstellung auf dem Spargelhof Buschmann und Winkelmann verkauft.
Kalebassen werden am Rande der 19. Berlin-Brandenburgischen Kürbisausstellung auf dem Spargelhof Buschmann und Winkelmann verkauft.dpa/Jens Kalaene

Klaistow-Sie sind echte Schwergewichte: Bei der Kürbis-Wiegemeisterschaft im brandenburgischen Klaistow (Kreis Potsdam-Mittelmark) haben Züchter ihre dicksten Exemplare auf die Waage gebracht. Mit 865,5 Kilo siegte am Sonntag ein Kürbis des 39 Jahre alten Görlitzers Andreas Baumert.

Laut Veranstalter waren beim diesjährigen Wettbewerb um die 60 bis 70 Riesen-Kürbisse dabei. Die Züchter kamen demnach aus mehreren Bundesländern. Im vergangenen Jahr hatte der Gewinner-Kürbis 867 Kilo gewogen. Als schwerster Kürbis der Welt galt 2021 ein Exemplar mit 1226 Kilo - er hatte bei einem Wettbewerb in Italien gesiegt.

Züchter Baumert: Kürbisse können pro Tag 30 Kilogramm zulegen

Der Wettbewerb in dem Dorf Klaistow wird im Rahmen einer Kürbisausstellung ausgerichtet, die nach Angaben der Veranstalter die größte ihrer Art in Berlin und Brandenburg ist. Die Schau zeigt mit unzähligen Kürbissen nachgebaute Figuren rund um das Thema Wasser wie etwa einen Hai und eine Meerjungfrau.

Faszinierend sei, dem Kürbis täglich beim Wachsen zuzuschauen, erzählte der erfolgreiche Züchter Baumert aus Sachsen. Das Gemüse könne pro Tag 30 Kilo zulegen. Im vergangenen Jahr hatte er nur den 48. Platz erreicht. Nach seinem Wettbewerbssieg sei er nun motiviert, um auch im kommenden Jahr wieder mitzumachen. Doch vorher gibt es noch das Kürbis-Schlachtfest im November. Dabei wird das Gemüse aufgeschnitten, um damit Suppe zu kochen und mit den Kernen neue Kürbisse zu züchten.