Berlin - Die Ministerpräsidenten wollen, dass Arbeitgeber prüfen, ob ihre Betriebsstätten entweder durch Betriebsferien oder Homeoffice-Lösungen vom 23. Dezember bis 1. Januar geschlossen werden könnten. Damit soll die Wahrscheinlichkeit von Corona-Infektionen verringert werden.

Das geht aus einem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Beschlussentwurf der Bundesländer für die Beratungen mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch hervor.

Kontaktregeln für Weihnachten

Grundsätzlich wird „empfohlen“, zum Jahreswechsel auf Silvesterfeuerwerk zu verzichten – ein Verkaufsverbot ist demnach aber nicht vorgesehen.

Außerdem einigten sich die Ministerpräsidenten in dem Entwurf auf einheitliche Kontaktregeln für Weihnachten und Silvester. Im Zeitraum vom 23. Dezember bis 1. Januar sollen Treffen eines Haushaltes „mit haushaltsfremden Familienmitgliedern oder haushaltsfremden Menschen“ bis maximal zehn Personen ermöglicht werden. Kinder bis 14 Jahren seien hiervon ausgenommen.

Böllerverbot an belebten Orten

Die Ministerpräsidenten der Länder wollen zu Silvester am Jahresende Feuerwerke auf belebten öffentlichen Plätzen und Straßen untersagen. Ziel ist, im Rahmen der Corona-Pandemie größere Gruppenbildungen zu vermeiden. „Die örtlich zuständigen Behörden bestimmen die betroffenen Plätze und Straßen“, heißt es in dem Entwurf.