Berlin - Die Miete ist regelmäßig fällig. Mieter müssen dafür sorgen, dass die Zahlung durchgeführt werden kann. Tun sie das nicht, geraten sie in Zahlungsverzug und riskieren die Kündigung. Doch was, wenn die Bank bei der Überweisung an den Vermieter einen Fehler macht? Haften dann die Mieter?

Nein, entschied das Landgericht Berlin, wie die Zeitschrift Das Grundeigentum des Eigentümerverbandes Haus & Grund Berlin berichtet. Dass die Bank die Miete fehlgeleitet hat, führt nicht dazu, dass ein Mieter in Zahlungsrückstand gerät.