Berlin - Zahlreiche Terminsuchende haben erneut von Problemen und langen Wartezeiten bei der Astrazeneca-Hotline in Berlin berichtet. Betroffene machten die Erfahrung, dass sie mehrfach aus der Warteschlange flogen. Wer am Freitagmorgen die Nummer der Impfhotline wählte, gelangte zwar immerhin schon nach dem zweiten oder dritten Versuch in die Warteschlange, wurde nach 33 Minuten Wartezeit aber immer wieder hinausgeworfen mit dem Hinweis, wegen des großen Interesses seien alle Mitarbeiterplätze besetzt, man möge es später versuchen.

Und doch gab es Erfolgreiche, die ohne Impfeinladung und ohne Code zum Termin gelangten: „Nach dem dritten Rauswurf blieb ich einfach in tot erscheinenden Leitung – und plötzlich meldete sich eine freundliche Dame, die einen Astrazeneca-Termin für Sonntag anbot und auch gleich den zweiten Termin im Juni vermittelte“, berichtet eine Mitarbeiterin der Berliner Zeitung. Kurz darauf traf per E-Mail die Bestätigung für beide Termine ein.

Hotline nun zwei Stunden länger erreichbar

Wegen der hohen Nachfrage ist die Impfhotline abends zwei Stunden länger erreichbar. Ab sofort bis 5. April sei sie von 7 Uhr bis 20 Uhr geschaltet, teilte die Senatsgesundheitsverwaltung am Freitagabend mit. Bisher konnte die Impfhotline (030) 9028-2200 bis 18 Uhr angerufen werden.

Die Senatsverwaltung für Gesundheit hatte am Mittwoch angekündigt, Astrazeneca stehe ab sofort der Altersgruppe zur Verfügung, wenn sie bisher noch keine Einladung erhalten habe. Das seien rund 300.000 Menschen, die nicht unter chronischen Krankheiten leiden.

Für die ausschließlich telefonische Buchung für diese Gruppe ist eine E-Mail-Adresse oder eine Handynummer erforderlich. Die Termine sollen für das Impfzentrum Tegel oder das Impfzentrum Tempelhof gebucht werden können. Außer Astrazeneca steht für diese Gruppe kein anderer Impfstoff zur Verfügung.