Nürnberg - Das ist die Messlatte für Armin Laschet: Drei Minuten und 48 Sekunden applaudieren die rund 720 Delegierten auf dem CSU-Parteitag in Nürnberg ihrem Vorsitzenden Markus Söder. Stehend, sichtlich zufrieden, die meisten mit einem Lächeln im Gesicht. Verglichen mit den vielen schlechten Nachrichten, die die CSU in den vergangenen Monaten verkraften musste, scheint der Moment wie ein heilender Balsam - zumindest wie eine kurze Verschnaufpause.

In seiner fast 70-minütigen Rede spannt Söder, der im Anschluss mit 87,6 Prozent als Parteichef wiedergewählt wird, einen Bogen vom Wahlkampf über die Corona-Krise und die unsichere außenpolitische Lage hin zu jenen Wahlkampfforderungen, die Söder und seine Parteifreunde seit Monaten gebetsmühlenartig von sich geben: Warnungen vor einem Linksrutsch, Forderungen nach Steuersenkungen und mehr Sicherheit.

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