„Letzte Generation“ lädt zu „Klebekuchen“ ein – Blockaden am Freitag in Berlin

Auch am Freitagmorgen unterbrachen die Klima-Aktivisten wieder den Verkehr in Berlin. Sie kündigten für Samstag eine Klebe-Aktion mit Punsch und Kuchen an.

Mitglieder der Gruppe „Letzte Generation“ blockierten am Freitagmorgen den Spandauer Damm. Autofahrer reagieren wütend.
Mitglieder der Gruppe „Letzte Generation“ blockierten am Freitagmorgen den Spandauer Damm. Autofahrer reagieren wütend.„Letzte Generation“

Auch am Freitagmorgen sind die Blockaden von Klima-Aktivisten in Berlin fortgeführt worden. Mitglieder der Gruppe „Letzte Generation“ blockierten den Verkehr auf dem Spandauer Damm in Westend. Nach eigenen Angaben protestieren sie dieses Mal nicht nur gegen die Klima-Politik der Bundesregierung sondern auch für neun Demonstranten in München, die in Polizeigewahrsam sind. Für Samstag kündigten die Aktivisten eine große Klebe-Aktion an, wo sie auch „Klebekuchen“ verteilen wollen.

Nach Angaben der Verkehrsinformationszentrale konnte die Blockade am Vormittag aufgelöst werden. Die Straße ist wieder frei. Autofahrer reagierten offenbar gereizt auf die neuen Blockaden. Wie die „Letzte Generation“ mitteilt, wurden Aktivisten zum Teil von der Straße gezerrt. Der Verkehr staute sich.

„Letzte Generation“ kündigt Klebe-Aktion auf Potsdamer Platz an

Am Donnerstag hatten Mitglieder der Gruppe Zufahrten zu zwei Bundestags-Bürogebäuden blockiert und sich dort zum Teil festgeklebt. Drei Demonstranten saßen nach Angaben der Polizei auf der Einfahrt zum Paul-Löbe-Haus, vier weitere Demonstranten vor dem Marie-Elisabeth-Lüders-Haus. Ein Mann und eine Frau der Gruppe standen vor einem Eingang des Reichstagsgebäudes und versuchten, ankommende Abgeordnete mit ihren Anliegen zu konfrontieren. Polizisten lösten die Demonstranten von der Straße und brachten sie weg.

Die Klima-Gruppe kündigte zudem eine Aktion am Samstag um 14 Uhr bei den Mauerresten am Potsdamer Platz in Berlin an. Dort wollen sich die Aktivisten festkleben. Laut einem Tweet wollen die Aktivistinnen und Aktivisten zudem zu „Punsch und Klebkuchen“ einladen und mit Menschen ins Gespräch kommen.