„Letzte Generation“ blockiert Verkehr am Hauptbahnhof in Berlin

Auch am Freitag ging es mit den Aktionen der Klimaaktivisten in Berlin weiter. Diesmal waren neben der A100 auch die Straßen rund um den Hauptbahnhof dran.

Mitglieder der Gruppe „Letzte Generation“ bei einer Blockade in Berlin.
Mitglieder der Gruppe „Letzte Generation“ bei einer Blockade in Berlin.dpa/Paul Zinken/Archivbild

Aktivisten der Klimaschutzgruppe „Letzte Generation“ haben am Freitagnachmittag den Verkehr rund um den Berliner Hauptbahnhof blockiert. Damit wollten sie auf die in ihren Augen unzureichenden Klimaziele der Bundesregierung aufmerksam machen. Auch auf der Stadtautobahn 100 legten die Aktivisten erneut den Verkehr lahm.

Die Invalidenstraße war am Freitagnachmittag in Richtung Chausseestraße im Bereich des Hauptbahnhofs gesperrt. Busse wurden umgeleitet.

Die A100 wurde zwischenzeitlich in beiden Richtungen zwischen Spandauer Damm und dem Dreieck Charlottenburg gesperrt. Am Abend beendete die Polizei ihren Einsatz, die Sperrungen wurden wieder aufgehoben. 

Auf der A100 gab es am Freitag außerdem einen massiven Stau wegen eines Unfalls im Tunnel Britz. Autofahrer mussten am Nachmittag bis zu einer Stunde zusätzliche Fahrzeit in Kauf nehmen. Gegen 16 Uhr konnte die Unfallstelle geräumt werden.

Seit zwei Wochen blockiert die Gruppe „Letzte Generation“ täglich an verschiedenen Orten in Berlin den Verkehr. In der vergangenen Woche lösten die Klimaaktivisten zudem in einigen öffentlichen Gebäuden den Feueralarm aus. Am Donnerstag hatten sie den Verkehr am Frankfurter Tor in Friedrichshain und auf der A100 lahmgelegt, am Mittwoch hatten sie damit begonnen, Schilderbrücken der A100 zu besetzen – dies wurde am Freitag fortgeführt.