Letzte Generation: Straßen wieder frei, Aktivist bei Umweltsünde gefilmt

Die Klimaaktivisten blockierten auch am Freitagmorgen mehrere Autobahnzufahrten. Es kam zu Staus und Sperrungen. Inzwischen sind die Blockaden aufgehoben.

Aktivisten der Letzten Generation
Aktivisten der Letzten GenerationImago/Martin Dziadek/Archivbild

Die Klimaaktivisten der Letzten Generation haben auch am Freitagmorgen den Berufsverkehr blockiert. An mehreren Autobahnzufahrten haben sich wieder Protestler festgeklebt. In den Bezirken Steglitz, Schöneberg und Pankow kam es zu Einschränkungen. Die Polizei konnte die Demonstranten mittlerweile von der Straße lösen. Die Pressestelle der Berliner Polizei erklärte, dass der Verkehr wieder fließe.

Laut Berliner Polizei waren drei Aus- und Auffahrten gesperrt, demnach der Sachsen- und Wolfensteindamm sowie die Prenzlauer Promenade.

Letzte Generation: Hier gab es Blockaden im Berliner Verkehr

Zunächst war die Prenzlauer Promenade gesperrt. Doch die Berliner Polizei konnte die Lage entschärfen, sodass die Straße wieder freigegeben werden konnte. Es kann trotzdem zu Verzögerungen kommen.

Die Letzte Generation war an mehreren Orten in der Stadt aktiv. Die Gruppe twitterte ein kurzes Video der Aktion und wiederholte die typischen Forderungen. Demnach sei der Widerstand legitim, weil es in einigen Jahrzehnten keine Rentenkassen und Krankenversicherungen mehr geben würde und Rechtsstaat sowie Demokratie möglicherweise nicht mehr vorhanden sein würden.

Umweltaktivist schmeißt Kleber in den Gully

Derzeit zirkuliert ein Video in den sozialen Medien, das zeigt, wie ein Klimaaktivist der Letzten Generation eine kleine Flasche Kleber in einen Berliner Gully wirft. Zuvor hatte sich die Person damit die Hand auf der Fahrbahn angeklebt. Twitter-Nutzer machten sich über die augenscheinliche Doppelmoral der Gruppe lustig und kommentierten: „Was darf Satire?“ Wann das Video aufgenommen wurde, ist derzeit unklar.