Unionspolitiker Klaus-Dieter Gröhler bei einer Haushaltsdebatte im Bundestag. Nun wurde er offenbar Opfer eines extremistischen Anschlags.
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BerlinDas Auto eines Unionspolitikers aus dem Bundestag ist nach der Räumung des besetzten Hauses in der Liebigstraße beschädigt und beschmutzt worden. Wie die Polizei in der Nacht zu Montag mitteilte, wurde das Auto in Charlottenburg-Wilmersdorf beklebt. Zudem seien auf dem Fahrzeug Sprüche in roter Farbe mit Bezug zu dem Hausprojekt geschrieben worden. Zuvor hatte der Tagesspiegel über den Vorfall berichtet. Demnach soll das beschädigte Auto dem Berliner Bundestagsabgeordneten Klaus-Dieter Gröhler (CDU) gehören. Auch die Scheiben sollen eingeschlagen und die Reifen zerstochen gewesen sein.

Das linksradikale, feministische Hausprojekt Liebig 34 in Berlin-Friedrichshain war nach langem Streit und unter Protest am Freitagmorgen von der Polizei geräumt worden. Seitdem waren in verschiedenen Berliner Bezirken Autos angezündet worden. Klare Bezüge zur Räumung fehlten dabei jedoch meist, wie die Polizei zuvor mitgeteilt hatte.