Wegen der anhaltenden Corona-Pandemie hat Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) eine Verlängerung von Steuererleichterungen auf den Weg gebracht. Geplant sei die Beibehaltung der Homeoffice-Pauschale für Arbeitnehmer, die von zuhause aus arbeiten, schrieb Lindner am Donnerstag auf Twitter. Zudem soll demnach erneut eine spätere Abgabefrist für die Steuererklärung gelten. Bei Unternehmen plant der FDP-Minister dagegen nicht nur verlängerte, sondern „erweiterte Möglichkeiten der Verlustverrechnung“ mit Gewinnen aus guten Jahren.

„Menschen und Betriebe müssen in der Corona-Krise entlastet werden“, schrieb Lindner dazu auf Twitter. Nach Informationen der Zeitung Die Welt vom Donnerstag soll die bestehende Regelung zur Homeoffice-Pauschale um ein Jahr bis zum 31. Dezember 2022 verlängert werden. Hier können fünf Euro pro Tag abgesetzt werden, der von zuhause aus gearbeitet wird. Die Obergrenze pro Jahr liegt bei 600 Euro.

Die Frist für die Abgabe der Steuererklärung soll um zwei Monate vom 1. August auf den 30. September verlängert werden, berichtete die Welt weiter. Wer einen Steuerberater beauftrage, könne sich vier Monate mehr Zeit lassen. Hier soll die Erklärungsfrist für den Besteuerungszeitraum 2021 erst am 30. Juni 2023 statt am 28. Februar 2023 enden.