Mehr als 500 Praxen von Ärzten und Therapeuten in Berlin haben sich bereit erklärt, Flüchtlinge aus der Ukraine kostenfrei zu behandeln. Das teilte die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Berlin am Montag mit. Die Mehrzahl der betreffenden Ärzte und Psychotherapeuten biete das in ihren Praxisräumen an. (Hier geht es zur Übersicht). Einige hätten sich bereit erklärt, auch in Geflüchtetenunterkünften Menschen zu behandeln oder zu betreuen.

Die KV steht nach eigenen Angaben im Kontakt mit der Sozialverwaltung und dem Krisenstab, um Details zur medizinischen Versorgung der Flüchtlinge zu besprechen. Eine schnelle Lösung forderte die Ärztevertretung für Dialysepatienten: In Berlin seien bereits geflüchtete Menschen eingetroffen, die eine Dialyse benötigten. Solche Behandlungen könnten nicht aufgeschoben, die hohen Kosten von den Praxen aber auch nicht übernommen werden, so die KV.