BerlinMehrere Berliner Wirte und Hotels streiten sich aufgrund der Gastronomieschließungen in der Corona-Krise mit ihren Versicherungen. In vier Fällen muss nun das Berliner Landgericht entscheiden, ob die betroffenen Unternehmen einen Anspruch auf Geldzahlungen haben. Die Zivilkammer 23 verhandelt am kommenden Mittwoch die Frage, inwieweit die Kläger ihre Betriebsschließungsversicherungen beanspruchen können – und welche Summen ihnen womöglich gezahlt werden müssen. 

Die klagenden Unternehmen fordern nach Gerichtsangaben fünf- bis sechsstellige Beträge von ihren Versicherungen. Konkret geht es um Summen von 12.000 Euro, 17.100 Euro, 123.929 Euro und 521.307 Euro. Die Verhandlungen finden in kurzer Folge am nächsten Mittwoch statt. Für die einzelnen Gerichtstermine sind jeweils nur 20 Minuten angesetzt.